| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Dez | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
2.12.2011 von admin.
Geschrieben in Uncategorized | Keine Kommentare »
5.11.2011 von admin.
http://sonja-eliane-stenek.suite101.de/erfolgreiches-wuenschen-versus-buddhistische-lebenshaltung-a126466
In diesem Artikel befasse ich mich mit der Thematik, ob der Weg des Erfolgreichen Wünschens glücklicher macht als eine buddhistische Lebenshaltung!
Ich freue mich über zahlreiche Leser und Feedbacks!
Viel Spaß mit dem Artikel!
Geschrieben in Uncategorized | Keine Kommentare »
2.11.2011 von admin.
Ab sofort finden Sie meine Artikel zu den Themen Geist und Seele sowie Buddhismus auch im Online-Portal Suite101.de: http://sonja-eliane-stenek.suite101.de
Besuchen Sie meine Seite, ich freu mich auf Sie!
Geschrieben in Uncategorized | Keine Kommentare »
26.10.2011 von admin.
Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns deutlich, dass es Zeit geworden ist, sich von der wärmenden Sommer-Sonne zu verabschieden und dem prächtigen Farbenspiel der Laubbäume Aufmerksamkeit zu schenken. Für viele von uns ist dies eine wehmütige, traurige Zeit; eine Zeit des Rückzugs und des Auf-sich-selbst-Besinnens ist angebrochen.
Ich möchte dieser Zeit der Wandlung und des Rückzugs die Wut unterordnen. Dies entspricht zwar nicht dem gängigen Zugang in der TCM, weil dort der Herbst mit der Traurigkeit verbunden ist, aber für mich ist es auch ein guter Zeitpunkt des Loslassens: Sinnvollerweise lassen wir Dinge, Themen und Emotionen los, die uns nicht gut tun und das kann auch die Wut sein.
In meiner Praxis begegnet mir oft die Thematik der Wut als ein nicht gelebtes Thema. Das heißt, Wut wird nicht gelebt, sie wird unterdrückt, sie ist “unangebracht”. Wut ist gleichzeitig eine sehr kraftvolle Emotion, die viel in Bewegung bringen kann und wenn diese nicht ausgelebt wird, bringt sie ganz schön viel Inneres in Aufruhr. Darum möchte ich auch hier darauf hinweisen, dass auch die Wut gesehen werden möchte.
Es geht hier nicht um ein blindes Ausagieren von Wut, ein wildes um sich Schlagen und ein wütendes Gebärden sondern um ein achtsames Annehmen, dass Wut und Ärger gerade da sind. Auch hier ist es wesentlich gut hinzuspüren: Was hat es mit der Wut auf sich? Warum ist sie da? Was zeigt sie mir auf? Wofür kann sie gut sein? Auch wenn die Wut eine unserer “unbeliebtesten” Emotionen ist, ist sie für uns sehr wesentlich. Sie zeigt uns auf, dass es ein Ungleichgewicht in unserem Werterleben zwischen uns selbst und einer anderen oder mehreren anderen Personen gibt. So werden wir zum Beispiel wütend, wenn uns jemand ins Wort fällt, jemand sich nicht meldet wie vereinbart, jemand glaubt alles besser zu wissen, jemand einen verändern will, jemand unachtsam mit einem umgeht und vieles mehr. Es gäbe hier jede Menge von Gegebenheiten, die wir alle kennen, die den einen mehr, den anderen weniger, zur Weißglut bringen. Die Wut hat also einen Wert: Sie zeigt uns auf, dass ein persönlicher Wert angegriffen wird. Sie kann uns ein Fingerzeig sein, indem sie deutlich macht: Hier sieh einmal hin, da gibt es etwas, das von außen bombardiert wird. Willst du es verteidigen und Schutzwalle aufbauen oder willst du dich hinter dicken Mauern zurückziehen oder dich einfach auf den Wachturm hinaufstellen in erhabener Pose und den Turm als deine persönlichen Grenzen wahrnehmen und klar machen?
Es wird hier auch deutlich, dass wir sehr unterschiedliche Formen haben, mit Angriffen von außen umzugehen. Ich glaube, es gibt hier kein richtig oder falsch, sondern nur die Erkenntnis, was sich im Moment für mich gut anfühlt aber auch die Bereitschaft, dies nicht für immer und ewig so beizubehalten sondern auch für Wandlung und Veränderung offen zu sein. Das heißt, ich kann mich vielleicht im ersten Moment zurückziehen und achtsam mit mir selber umgehen, Dinge für mich tun, die mir gut tun, um dann auch wieder hinter den dicken Gemäuern hervorzukommen, um in die Welt hinauszugehen.
Schutz kann ich mir nur immer selber anbieten. Wir meinen oft, dass wir Hilfe von außen bekommen können, was zwar teilweise auch richtig ist, wenn wir in Gesprächen und aufbauenden Worten Unterstützung von außen bekommen, aber diese wird uns auch nur dann helfen, wenn wir es zulassen. Das heißt, Hilfe beginnt immer als erstes bei mir selber! Was tue ich für mich? Wie gehe ich mit mir um? Welche Bedeutung gebe ich mir und meinen Gefühlen? Es ist gleichgültig, um welche Gefühle und welches Erleben es geht, das Wichtige und Wesentliche ist immer, sich darin ernst zu nehmen und rücksichtsvoll mit sich selber umzugehen. Sind wir verletzt,ist es legitim sich zurückzuziehen oder den anderen darauf aufmerksam zu machen, was es mit mir macht.
Wut wahrzunehmen und adäquat auszudrücken ist für die meisten von uns die schwierigste Übung schlechthin. Wir sind oft von der Wut so überschwemmt, dass wir es gar nicht mehr schaffen, uns davon zu distanzieren und sind schon mitten im Affekt, im Brüllen, Herumfuchteln, Türenschlagen, Abwerten des anderen und was uns sonst noch so alles einfällt, um davon abzulenken, was die Wut mit uns tut. Es ist einfach unlustig und unangenehm, wütend zu sein. Wenn wir hinspüren würden ohne zu reagieren, ohne in einen Aktivismus zu verfallen, sondern nur hinzuspüren, was sich in uns bewegt, wie sich Wut anfühlt, an welcher Körperstelle sie besonders spürbar ist, dann kommen wir in Kontakt mit dem Gefühl der Wut. Durch das Annehmen, dass die Wut jetzt in diesem Moment einfach da ist - ob ich das nun will oder nicht - kann sie sich verändern und Heilung passieren.
Eine kleine Übung, die ich gerne mit Klient/innen mache, möchte ich an dieser Stelle gerne anführen: Ich kann mir meine Wut in meinem Körper erspüren, dh ich kann hinfühlen, wo ich die Wut wahrnehme und mit meiner Aufmerksamkeit in diese Körperstelle gehen. Ich versuche der Wut eine Farbe zu geben: Wenn ich der Wut eine Farbe geben würde, welche wäre es? Wenn ich ihr eine Form geben würde, wie würde die Wut ausschauen? Wie groß ist dieses färbige Gebilde, das ich in mir fühle? Wie groß ist der Hohlraum, was würde hineinpassen? Diese Fragen können nur Sie für sich beantworten und gleichgültig wie sie ausfallen, so ist Ihre Wut in diesem Moment. Genauso sieht sie aus!
Durch das Wahrnehmen der Wut wird diese ernst genommen und kann sich wandeln. Sie können das auf diese Art und Weise tun wie eben beschrieben, oder sie können die Wut auch als Luftballon hernehmen, die Farbe, Form und den Hohlraum bestimmen Sie auch wieder selber intuitiv. Dann können Sie imaginieren, wie Sie den Ballon in die Hände nehmen, um ihn wegfliegen zu lassen! Dafür haben Sie eine imaginative Heliumpumpe, mit der Sie den Ballon so sehr aufblasen können, wie Sie glauben und wie es gerade gut tut… und dann können Sie sich vorstellen, wie Sie Ihren Wut-Ballon fliegen lassen und somit davon loslassen.
Auf dass ihre gestauten Wut-Emotionen flügge werden ![]()
Geschrieben in Wut, Achtsamkeit, Psychotherapie, Gesundheit | Keine Kommentare »
6.6.2011 von admin.
Angst ist so ziemlich das basalste aller Gefühle. Wir alle haben Angst vor allem möglichen. Die Bandbreite der Dinge oder Situationen, die Angst machen können ist enorm. Psychologisch betrachtet kann Angst nur dort sein, wo kein Vertrauen ist, energetisch und auch buddhistisch betrachtet ist Angst dort, wo Liebe fehlt. Aber wie kommen wir in einen derartigen Zustand, in dem wir regelrecht von jeglicher Liebe abgetrennt sind und was hilft denn überhaupt, mich von der Angst wegzuholen oder wie können wir präventiv vorgehen, wenn es zu einer Krise kommt.
Welche Ängste kennen denn Sie? Angst vor einer Menschenmenge zu sprechen? Angst verlassen zu werden? Angst bloß gestellt zu werden? Angst zu sterben? Angst vor Beziehung? Sie sehen schon, Ängste können uns in jeglicher Situation treffen. Die psychologischen Kategorien, die der Prävention von Angst dienen sind Halt und Schutz. Wenn nun in einer (krisenhaften) Situation Schutz und Halt verloren gehen, dann ist die Person herausgefordert sich Schutz und Halt aus sich selbst heraus zu produzieren. So, und wie geht das denn nun?
Stellen Sie sich vor, jemand wird überfallen. Die Person ist in diesem Moment in ihrem Selbstschutz betroffen, sie kann sich nicht selber schützen. Gleichzeitig ist sie in diesem Moment einer anderen Person ausgeliefert und sicherlich in ihrem Wertsystem erschüttert: „Ich kann niemandem vertrauen“. Die Basis ist erschüttert. Üblicherweise reagiert eine Person auf eine von außen eintreffende „Schädigung“, die unerwartet eintritt mit einem Schock. Wir nennen das auch ein Trauma. Wir können bis zu einem gewissen Grad verstehen, dass eine derartige Situation ängstigt und Misstrauen in die Mitmenschen sät. Doch was ist mit Menschen, die aus „unrealistischen Gründen“ Angst bekommen? Panikstörungen oder generalisierte Angststörungen haben, oder auch Menschen, die in den Formenkreis der Psychosen fallen, die sich verfolgt fühlen und definitiv nicht verfolgt werden. Inwieweit können wir dies noch verstehen? Es ist wichtig, im Hinfühlen zu anderen und auch zu sich selber, die Emotionen, die da sind. Anzunehmen. Es ist nicht immer einfach Gefühle der anderen zu verstehen, aber es ist essentiell notwendig den anderen in seinen Gefühlen ERNST ZU NEHMEN und dies nicht abzutun oder ihn alleine zu lassen, weil das den Vertrauensverlust verstärkt. Das können Sie das nächste Mal für ihren Mitmenschen tun, der Vertrauen verliert und der Halt in sich und die Welt erschüttert wird.
Was machen Sie denn selber, wenn Sie Angst haben? Üblicherweise laufen wir oder wir erstarren. Das sind die gängigsten Abwehrmechanismen der Angst. Manche besonders mutige Menschen gehen in den Gegenangriff und konfrontieren den Auslöser der Angst und gehen blindlings dagegen an. Letztlich sind das alles Aktionen, die uns von uns WEG bringen und uns daran hindern, diese Emotion wahrzunehmen. Sie werden sich jetzt sicher fragen, warum um alles in der Welt sollte man eine Emotion wie die Angst wahrnehmen, das ist ja schauderhaft! Nun, Angst vergeht nur dann, wenn wir uns ihr stellen, wenn wir das nicht tun wird sie auf einer anderen Ebene auftauchen. Genau aus diesem Grund ist es sinnvoll hinzusehen und hinzuspüren, was da in einem passiert. Zugegebenermaßen gibt es angenehmeres als hinzuspüren, wie man den Boden verliert und Hilflosigkeit und Ohnmacht entstehen. Aber es ist letztlich das einzige, das ihnen wirklich weiterhilft.
Wenn Sie nun in die Angst hinein gehen und sich „fallen lassen“, weil letztlich ist es nichts anderes, das wir tun, wir geben uns der Ohnmacht hin und nehmen sie an. Ja, es gibt Momente, in denen wir NICHTS dagegen tun können! Das fühlt sich gar nicht gut an, wenn wir es gewohnt sind unser Leben unter Kontrolle zu haben. Oftmals stellen wir uns dann auch noch die Frage, warum hab ich mich nicht unter Kontrolle? Oder es kommen innere Befehle wie: „Reiß dich doch mal zusammen!“ Glauben Sie, das macht die Situation besser? Nein, das tut es definitiv nicht. In einer Situation in der Sie Vertrauen suchen und sich selber nicht ZUTRAUEN, die Situation aus eigener Kraft zu überstehen, werden Sie sie auch nicht überstehen. Ich werde immer wieder versuchen Halt im Außen zu bekommen, was ja an und für sich nichts schlechtes ist, nur meine Außenwelt ist vielleicht nicht immer zugegen oder kann mich dann vielleicht nicht verstehen in meinen aktuellen Bedürfnissen und dann bin ich erst wieder ALLEINE MIT MIR UND MEINER ANGST. Es ist letztlich eine Illusion in der Angst Hilfe von außen zu holen und zu bekommen. Die Angst ist in dem Moment in Ihnen, eine Person, die logischerweise außerhalb von Ihnen ist, hat nichts mit der Angst zu tun und wird sie ihnen auch nicht wegnehmen können. Das Maximum, das eine außenstehende Person tun kann, ist sie ABZULENKEN! Aber das ist es auch nicht, was die Angst auf Dauer heilt, das ist Schadensbegrenzung. Sie sehen schon, es ist sinnvoll sich der Angst zu stellen und das auch alleine zu tun. Das ist Mut und das ist Leben! Eine Möglichkeit in dieser aktuellen Situation der ANGST oder PANIK Heilung zu erlangen ist stehenzubleiben und inne zu halten.
Angst ist mit körperlichen Reaktionen verbunden wie beschleunigter und flacher Atmung und Herzrasen. In diesem Moment wissen Sie, dass Ihr Körper alarmiert ist und bereit ist zu reagieren. Sie dürfen ihrem Körper vertrauen, dass er gewappnet ist für das, das da auf sie zukommt. Oftmals höre ich von Panik-KlientInnen dann „Aber wenn mein Herz so rast, hab ich derartige Angst, dass ich gleich sterbe!“ Nun, wenn das Herz schlägt, funktioniert es. Wenn es nicht mehr schlagen würde, hätten Sie mehr Grund zur Sorge. Es ist im Prinzip nur eine Frage der Perspektive. Nutzen Sie die Möglichkeiten ihres Körpers: Schnelle Atmung ermöglicht schnelles weglaufen. Das ist die ursprüngliche Idee dieser körperlichen Aktionen: handlungsfähig zu sein!
Gleichzeitig passiert dadurch nichts anders, als dass sich ihre Aufmerksamkeit auf ihr Herzchakra fokussiert. In der Angst verlieren wir die Bodenhaftung. Wir denken und kommen oftmals sehr schnell in eine Endlosschleife, was so alles passieren könnte und wir sind unglaublich gut darin, Phantasien zu entwickeln, was alles SCHLIMMES passieren könnte. Hochachtung an Ihr Hirn, dass es solche Meisterleistungen vollbringt, aber ich schätze in diesem Moment können Sie nichts damit anfangen also sollten Sie dem Hirn die Energie entziehen. Das tun Sie am besten indem Sie sich einmal hinsetzen und sich BEWUSST werden, dass Sie sitzen. Versuchen Sie sich ihres eigenen Körpers bewusst zu werden. Spüren Sie die Füße am Boden, versuchen Sie wahrzunehmen, wie sich der Boden unter ihren Füßen anfühlt. Fühlen Sie hin wie ihr Gesäß auf der Sitzfläche aufliegt, wie Sie vielleicht in den Sessel einsinken, wie ihr Rücken an der Lehne anlehnt und werden Sie sich darüber bewusst, dass sie einfach sitzen und sie der Sessel HÄLT. Das ist eine der klassischen praktischen Übungen in der Existenzanalyse, hat aber auch sehr viel mit Achtsamkeit und präsent-sein zu tun, was wiederum im Buddhismus eine wesentliche Grundlage ist. Sobald ich nun sitze und wahrnehme, dass ich DA bin und Halt spüre, - in diesem Fall nämlich zwar im AUSSEN, aber ich kann selber dafür sorgen, dass ich den Halt bekomme und bin von keiner anderen Person ABHÄNGIG – kann ich mich meiner Atmung zuwenden. Aus persönlicher Erfahrung ist es sinnvoll in Situationen der Angst den Fokus auf die Ausatmung zu legen. Im Ausatmen kann ich mich auch darauf konzentrieren loszulassen und zu entspannen. Einatmen ist in diesem Fall nicht so wichtig, sie atmen automatisch ein, darum brauchen Sie sich nicht zu kümmern, das macht Ihr Körper von selbst. Wenn Sie mögen können Sie dies in Meditationshaltung machen, aber einfach auch nur auf einem Sessel sitzend tun. Wenn es Ihnen gefällt, können Sie ihre Hand auf den Bauch legen, das ist der Sitz unserer „Mitte“ und Sie können sich vorstellen, dass Sie Ihre Mitte stärken, indem Sie diese mit Sauerstoff und Aufmerksamkeit versorgen. Sie können visualisieren, wie ihr Bauch „wächst“ und die Kraft aus Ihrer Mitte heraus mehr und mehr wird. Sie können auch immer wieder zwischendurch hinspüren, wie es Ihren Füßen so geht und was diese spüren.
Mit dieser Übung konnte und kann ich vielen KlientInnen weiterhelfen sich SELBST helfen zu können. Meiner Meinung nach ist es das ALLERWICHTIGSTE in der Angst, sich selbst VERTRAUEN zu können, dass Sie aus eigener Kraft aus der Notsituation aussteigen können und dafür keine fremde Hilfe brauchen. Das ist letztlich die Chance, die Ihnen die Angst bietet: Vertrauen auf die eigene Kraft zu lernen und letztlich auch auszuhalten was ist, weil es einfach Dinge gibt, die so sind wie sie sind. Wir können toben und rasen, aber das wird an der Realität nichts ändern, das Vertrauen dass Sie diese Situation durchstehen können, macht Sie letztlich zu einem starken Menschen. Und ein wahrlich starker Mensch nimmt sich auch in seiner Schwäche an!
Geschrieben in Angst, Psychotherapie, Energiemedizin, Gesundheit | Keine Kommentare »
31.5.2011 von admin.
Das Festhängen im Leid ist eine der wesentlichsten Thematiken in den Heilungsprozessen mit psychotherapeutischer Arbeit. Immer wieder darf ich Klient/Innen in Ihrem Leben begleiten, die sich und somit auch mir die Frage stellen: Was mach ich denn, wenn es mir so schlecht geht? Ich will doch nicht traurig sein? Ich will nicht wütend sein? Was kann ich tun, damit mir das nicht passiert?
Diese Fragen bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Kennen wir es denn nicht alle, dass wir in unseren Emotionen einfach auch mal festhängen und das Gefühl haben: “Nein, die will ich jetzt aber nicht haben” … “Wut, Ärger, Trauer, Verletztheit, das sind Emotionen, auf die ich verzichten kann” … und dennoch haben diese Emotionen einen enormen Wert. Immer wieder führe ich Klient/Innen an den Punkt zu erkennen, worin denn der Wert liegt “scheinbar” Negatives zu spüren. Ich möchte dies an verschiedenen Emotionen aufzeigen:
Trauer: Die Trauer, ist ein Gefühl, das uns je nach Schweregrad bis ins Bodenlose sinken lassen kann. Das Gefühl zu haben, wirklich tiefer und tiefer zu sinken, bis man an der Talsohle, am tiefsten Punkt angekommen ist, vermittelt oftmals ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit. Üblicherweise wehren wir uns mit Händen und Füßen dagegen … oder aber einmal am tiefsten Punkt angekommen folgt eine Phase der absoluten Resignation und der Selbstabwertung und der Abwertung des eigenen Lebens. Für was um alles in der Welt sollte dieses Gefühl gut und hilfreich sein? Die Trauer schaut üblicherweise dann vorbei um uns anzuzeigen “hoppla, da geht mir ein Wert verloren”. Trauer kann uns immer darüber informieren und darauf aufmerksam machen, dass es da um etwas Wert-Volles geht, das mir abhanden kommt oder ich zumindest glaube, dass es mir abhanden kommt. Es ist nur natürlich, dass wir so ein Gefühl nicht haben wollen, wer will schon traurig sein?! Aber haben Sie sich schon mal überlegt, ob es vielleicht doch etwas geben könnte, wofür die Trauer hilfreich und sinnvoll sein könnte? Schauen Sie einmal hin, was Sie üblicherweise tun, wenn Sie traurig sind: Das ist der Moment des Rückzugs, der Moment in dem wir uns uns selbst zuwenden, der Moment in dem wir achtsam mit uns selber umgehen können und tiefe Gespräche führen können, wenn wir uns der Trauer auch wirklich STELLEN. Und das ist der wesentlichste Punkt: Die Trauer hält uns dazu an, innezuhalten, uns selber Raum zu geben, uns ernst zu nehmen in unserem seelischen Schmerz, Dinge zu tun die sich gut anfühlen, Taten zu setzen oder auch nicht zu setzen je nachdem ob die Energie dazu da ist oder auch nicht. Es geht wirklich darum in der Trauer sich selbst ernst zu nehmen und sich selber eine gute Mutter zu sein, sich an der Hand zu nehmen und sich ein Stück des Weges in Stille zu begleiten, in Ruhe zu sein … ja, einfach nur zu sein ohne viel oder auch nur irgendetwas zu tun. Das ist das, was wir uns zugestehen wenn wir traurig sind: NICHTS TUN! Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie oft Sie sich in Ihrem Leben die Möglichkeit geben nichts zu tun… es gibt ja immer etwas zu tun und wenn ich mit der einen Aktion fertig bin, gibt es definitiv noch etwas anderes das zu erledigen wäre… Wir laufen vor uns in unserer Stille und unserem Seelengrund davon, um uns einem Gefühl nicht stellen zu müssen, das uns in den intensivsten Kontakt mit uns selber bringen kann, den wir uns nur vorstellen können. In dem Moment, in dem ich mich der Trauer annehme und sie zulasse, nehme ich mich selber ERNST und stelle mich dem, das tatsächlich DA ist und das hat viel mit Respekt für die eigene Person zu tun. Das Zulassen von Traurigkeit ist nichts anderes als ein Zulassen von Anteilen, die ich in mir nicht sehen möchte. Traurigkeit begleitet jeden von uns - mal häufiger, mal seltener - und sie zeigt uns auf, dass es da einen sehr verletzlichen Anteil gibt, der bedürftig ist und sich nach Zuwendung sehnt. Sich ernst zu nehmen in diesen Bedürfnissen und Gefühlen ist die Grundlage der Gesundheitsprävention. Gefühle wahrzunehmen und anzunehmen ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Und darum gilt es die Trauer zu schätzen…
Das nächste Mal:
Wut
Geschrieben in Trauer, Psychotherapie, Gesundheit | Keine Kommentare »
7.7.2010 von admin.
Was ist Liebe? Woran erkenne ich Liebe? Ist es das Gefühl, zu glauben, dass ich den anderen brauche und dass ich ohne ihn nicht leben kann? Ist es das Gefühl, dass der andere mich komplett macht, dass ich den anderen brauche, um komplett zu sein? Ist Liebe ein Zustand, in dem man nur noch an den anderen denkt? Ist es sowas wie Besessenheit, Besitzdenken, nur den anderen haben zu wollen und ihn nie wieder loszulassen? Ist Liebe das wirklich? Oder ist Liebe nicht vielmehr das Gefühl, der geliebten Person, das zu wünschen, was sie sich wünscht, was auch immer es sei. Ist Liebe nicht vielmehr der Zustand, den anderen glücklich sehen zu wollen, auch wenn das bedeutet, dass sich die Wege trennen? Ist Liebe wirklich daran erkennbar, ob eine Liebesbeziehung existiert? Ist es tatsächlich so, dass eine Liebesbeziehung der Ausdruck dafür ist, dass man sich liebt? Ist Liebe nicht das Gefühl der Verbundenheit über Zeit und Raum, das Gefühl einer Zusammengehörigkeit, die einfach da ist? Ist Liebe nicht einfach ein Gefühl des unendlichen Friedens, der letztlich in einem selber verankert ist und in niemand anderem als einem selber zu finden ist? Ist Liebe nicht letztlich von Anfang bis zum Ende das Eins-Sein mit sich selber und der Wunsch diese Liebe in die Welt hinauszutragen?
Geschrieben in Liebe | Keine Kommentare »
13.3.2010 von admin.
Ihr kennt das sicher, dass ihr das eine oder andere Wehwehchen habt, euch irgendwie unwohl fühlt und aber findet, “nein, ich möchte kein Medikament nehmen”… Ich habe hier ein paar Alltagsproblemchen herangezogen und meine Erfahrungen diesbezüglich dazugestellt:
Kopfschmerzen: Kopfschmerzen sind sehr oft ein Ausdruck dafür, zu viel im Kopf zu sein, die gesamte Energie aufs Denken zu konzentrieren und letztlich dadurch Erdung zu verlieren. Eine Übung, die ich gerne auch in der Praxis meinen KlientInnen mitgebe, ist den Fokus auf die kleinen Zehen zu richten. Am einfachsten ist es, zunächst die eine Seite und dann die andere Seite herzunehmen: Ich richte meinen Fokus auf den linken kleinen Zehen bzw. den rechten kleinen Zehen und dann die andere Seite. Wirkt Wunder!
Frieren: In Zeiten wie diesen mit viel Schnee und Kälte ist es kein Wunder, wenn wir frieren… die äußere Kälte dringt nach innen und macht sich darin breit. Manchmal ist es auch so, dass dieses innere Frieren dann letztlich zu depressiven Verstimmungen führen kann. Ich arbeite gerne mit Visualisierungen gegen das Frieren: Die Körperstelle, die am meisten friert kann mit Licht durchflutet werden. Die aus meiner Sicht am stärksten wirkende Farbe ist diesbezüglich orange, bei manchen hilft aber auch gelb oder rot. Einfach ausprobieren: Stelle dir vor, dass dein Körper in der entsprechenden Farbe leuchtet.
Hitze, Entzündungen oder Fieber: Genau andersrum ist es bei Hitzegefühlen, Entzündungen und Fieber. Hier ist an einer Stelle des Körpers zu viel Energie zentriert. Die Farbe, die hier besonders gut hilft ist blau. Visualisiere die Farbe blau auf den erhitzten Bereich und es wird dich “herabkühlen”.
Viel Erfolg und bleibt gesund!
Geschrieben in Energiemedizin, Gesundheit | Keine Kommentare »
13.3.2010 von admin.
Schon gestern, als es diesen Blog noch gar nicht gab, wurde mir der Auftrag eingegeben, die Frage der Ausländerfeindlichkeit zu channeln. Ich überlegte mir kurz, wen ich zu dem Thema channeln soll und es kam ganz klar als Antwort “Gabriel”. Stimmt, dachte ich mir, wer wenn nicht Gabriel, Gottes Bote, könnte mir diese Frage beantworten?!
Ich begrüße dich, EE Gabriel und freue mich, dein helles gelbes Licht zu sehen. Ich möchte dir die Frage stellen, was es mit der Ausländerfreindlichkeit zu tun hat. In letzter Zeit fühle ich mich vermehrt mit dem Thema konfrontiert, durch Aussagen von Freunden, Ausssagen von Politikern und dem Weltgeschehen an sich. Welche Bedeutung hat die Ausländerfreindlichkeit in Zeiten wie diesen?
Erkenne, dass es nur dort Licht geben kann, wo Schatten ist. Wenn kein Schatten existiert, kannst du Licht nicht erkennen. So ist es auch mit der Ausländerfeindlichkeit. Wenn es keine Ausländerfeindlichkeit gibt, kannst du nicht erkennen, welche Liebe du in dir trägst. Es ist nicht allen Menschen zuteil, Liebe zu allen Kreaturen dieser Welt zu haben. Kreaturen meine ich in diesem Sinne als allen von Gott erschaffenen Wesen und Lebendigem. Menschen, die sich nicht für die Liebe zu anderen öffnen können, verhaften in Angst und Panik. Sie haben Angst um ihre Arbeit, Angst vor Kriminalität, Angst vor allem möglichen, was man sich kreieren kann. … und davon gibt es jede Menge. Menschen sind sehr kreativ darin, sich Angst zu machen. Es fällt ihnen immer etwas dazu ein.
EE Gabriel, das mag sein, aber ist es nicht so, dass jeder Mensch einen freien Willen hat und dementsprechend auch entscheiden kann, ob er Angst haben will oder Liebe empfinden will?
Natürlich, geliebtes Kind, so ist es. Und aus diesem Grund gibt es auch immer beide Polaritäten, beide Seiten einer Medaille, du erkennst das doch auch bei verschiedenen Themen, wenn ein Thema, ein Aspekt nicht von Liebe durchflutet ist, dann existiert darin Angst und Angst bindet Gefühle und ist auch eine Emotion, die manifestiert wird. Angst zieht genauso stark an wie Liebe. Liebe ist zwar das edlere Gefühl, wenn es nach euren Bewertungen geht, aber es geht hier nicht darum zu schauen, wer edler ist als der andere und wer offener und toleranter ist als der andere. Bedeutet Toleranz nicht auch, dass man andere Meinungen gelten lässt? Heißt das dann nicht auch, dass Menschen, die ausländerfeindlich sind, sein dürfen und ihre Meinung leben dürfen? Erkennt, dass wenn ihr gegen diese “intoleranten Menschen” vorgeht, ihr gleichzeitig auch intolerant seid. Es ist nichts Lichtvolles dabei, sich auf ein Podest zu stellen und zu sagen, ich bin tolerant und lichtvoll, ich liebe alle Menschen, nur die Ausländerfeinde nicht. Weil darin bist du genau wie die anderen, das ist nicht das Ziel des ganzen. Das Ziel soll es nur sein, zu lieben und alle Menschen zu lieben in ihren Eigenheiten und Ausprägungen. Es ist das Ziel Licht hereinzubringen, weil Licht löscht Angst aus… aber vergesst nicht, dass ihr die Liebe nur dadurch erkennen könnt, weil ihr wisst, was die Angst ist und umgekehrt.
Gibt es noch etwas Wichtiges, das du zu diesem Thema sagen willst?
Kämpft nicht so stark mit dem Außen, richtet eure Aufmerksamkeit nach innen und erkennt, dass ihr eure stärksten Kämpfe in euch selbst bestehen habt. Unterdrückt das nicht und versucht nicht, das Innere nach außen zu verlagern… das passiert automatisch. Richtet den Blick zu euch hin, in euer Herz und schenkt euch zuallererst einmal die Liebe, die ihr euch so ersehnt.
Ich danke dir, EE Gabriel. Von Herz zu Herz.
Geschrieben in Ausländerfeindlichkeit, EE Gabriel, Channeling | Keine Kommentare »
13.3.2010 von admin.
Es ist Zeit geworden, dem Inneren Rufen zu folgen und endlich meinen eigenen Blog zu erstellen… Ehrlich gestanden ist mir noch nicht ganz klar, was ich hier schreiben und veröffentlichen werde, aber es wurde immer deutlicher, dass ich das hier tun soll, darum gibts nun meinen Blog “Lichtvolles”. Der Titel wurde mir ganz klar durchgegeben und auch die Info, dass ich nicht immer wissen muss, wofür etwas gut ist sondern darauf zu vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat und dass es nicht um das Erreichen eines Zieles geht, sondern dass der Weg manchmal wichtiger ist als das Ziel…
Seid gegrüßt! Eure Sonja Eliane Stenek
Geschrieben in Uncategorized | Keine Kommentare »